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Presse
01.08.2013, 13:54 Uhr
Abiturienten in der Region halten
Mittelstandsunion Traunstein besichtigt Landschulheim Schloss Ising
Im Rahmen einer  Vorstandssitzung des Kreisverbandes der Mittelstandsunion Traunstein besichtigten die Vorstandsmitglieder das Gymnasium Schloss Ising. Neben der Ausführlichen Besichtung des teilweise sanierten Gebäudebereiches wurden intensiv die Ausbildungsthemen für die heimische Wirtschaft besprochen.
Die Schulleiterin Bärbel Ebner stellte den Mittelständlern die vielfältige Schule vor: 400 Schüler besuchen das Gymnasium, davon 150 als Internatsschüler. Ebner wies darauf hin, dass Schloss Ising keine Privatschule sei, wie oftmals vermutet wird. Träger der Schule ist der Zweckverband der bayerischen Landschulheime. Die Schüler können in Ising ab der achten Jahrgangsstufe  zwischen der naturwissenschaftlich-technologischen, sprachlichen und wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Ausbildungsrichtung wählen, erklärte Ebner. Zahlreiche besondere schulische Angebote runden das Angebot ab: verschiedene sportliche Aktivitäten, wie Rudern, Reiten, Golfen, Surfen, weiterer Wassersport, Tennis, Volleyball,  Musik, Big Band, Chor- und Orchestergruppen, Schultheater, etc.

Ebner erklärte, dass die Schule neben dem Internat auch eine offene Ganztagesschule anbiete. Diese wird von Montag bis Donnerstag von 13 - 17 Uhr und vierzehntägig auch am Freitag angeboten.

Beim Rundgang durch die Gebäude zeigten sich die Vorstandsmitglieder beeindruckt von dem imposanten Bau. Die Schulleiterin erläuterte die Geschichte des Schlosses, das in den Jahren 1953/1954 vom Zweckverband der bayerischen Landschulheime gepachtet und 1955 gekauft wurde. Somit kann die Schule heuer sein mittlerweile 60-jähriges Gründungsjubiläum feiern.

Ebner erklärte, dass es in der Schule sogenannte Praxis- und Wissenschafts-Seminare gibt. Die Mittelständler regten an, in den P-Seminaren auch das Thema ‚Ausbildung‘ noch stärker einzubringen. Robert Aigner, stellvertretender Vorsitzender der Mittelstandsunion Traunstein sagte, dass es wünschenswert wäre, wenn auch Abiturienten zunächst eine Ausbildung machen würden. „Dies gibt einerseits einen guten Einblick in die Praxis, andererseits kann bei einem nachfolgenden Studium auf Detailwissen zurückgegriffen werden“, betonte Aigner. Auch Dr. Florian Binder plädierte dafür, dass an den Gymnasien mehr Werbung für ein Studium und eine Ausbildung in der Region gemacht werden solle. Er sieht im Wegzug der jungen Leute zum Studieren auch ein soziologisches Problem, da beispielsweise in den Vereinen die Mitglieder fehlen.

 

Die Vorsitzende der MU Traunstein, Petra Fürst-Zimmermann ist der Meinung, dass es auch zwischen Betrieben und Gymnasien eine enge Zusammenarbeit geben sollte, um frühzeitig Bindungen zu entwickeln. Dies sei nach Meinung der Mittelstandsvorstands-mitglieder ein Aufgabenbereich, um den sich die Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Landkreis Traunstein kümmern könnte.

Bei der Besichtigung des Computer-Raumes bemängelte Ebner die unzureichende Internet-Anbindung der Schule. „Es ist heute ganz normal, dass viele Schüler in der Freizeit, aber auch als Recherche für die Schule das Internet nutzen“, so Ebner. Eine schnellere Internetanbindung sei ein dringender Wunsch der Schule an die Gemeinde Chieming.

Die Vorstandschaft war der Meinung, dass das Thema Breitbandanbindung eine der wichtigsten Aufgaben aller Gemeinden sei, die es momentan zu lösen gilt.

Pressemitteilung der Mittelstandsunion